Am 19. November war eine Aktuelle Stunde des Landtages Mecklenburg-Vorpommern zum Thema "Chancen der Bildung heute nutzen – Mecklenburg-Vorpommern auf dem Weg zu einem modernen Bundesland".

Interessant war eine Bemerkung von Minister Henry Tesch (Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, CDU):

"Deutliches Indiz ist eben das Problem der Lesekompetenz. Hier sind wir im Bundesranking auf Platz 14, wenn Sie so wollen, noch vor Hamburg und Bremen. Das ist eben nicht ausreichend, um hier zukunftsfähig zu bleiben. Vieles hängt wiederum damit zusammen, ob es uns gelingt, die Ursachen zu identifizieren und entsprechende Antworten zu finden. Vieles wissen wir, aber den Zugang zu den Elternhäusern zu finden, dass eben die Kinder mit Büchern groß werden, das ist nach wie vor ein Thema, das wir alle, denke ich, letztendlich benötigen."
Quelle.

In der Debatte fiel das Wort "Bibliothek" oder "Bücherei" gar nicht. Hier zeigt sich, dass die Bibliotheken politisch nicht richtig positioniert sind. Es zeigt sich aber auch, dass das Thema "Schule und Bildung" ein gutes Fahrwasser wäre, in dem Bibliotheken derzeit segeln können. Und hier muss es auch um das Thema Bibliotheksgesetz gehen.